Mit Hund nach Schweden über Dänemarks Brücken

Unsere Lieblingsroute mit Hund nach Schweden – über Dänemarks Brücken

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Wenn wir von Deutschland, in der Regel von Oldenburg (Oldb), mit Hund nach Schweden fahren, nehmen wir am liebsten die Strecke über Dänemark. Diese Route fahren wir mehrmals im Jahr. Sie führt über drei Brücken, von denen zwei mautpflichtig sind. Von der deutsch-dänischen Grenze bei Flensburg bis zur dänisch-schwedischen Grenze bei Malmö sind es auf dieser Strecke rund 400 Kilometer. Je nach Verkehr benötigt man dafür etwa dreieinhalb bis vier Stunden.

Für uns ist sie die angenehmste Verbindung nach Schweden. Wir sind nicht an feste Abfahrtszeiten gebunden, können unter anderem an Dänemarks Stränden spontan Pausen einlegen und selbst entscheiden, wie schnell oder langsam wir unterwegs sein möchten. Wenn wir mit dem Wohnmobil reisen, genießen wir es außerdem, ein oder zwei Nächte in Dänemark zu verbringen. Gerade mit Hund ist diese Flexibilität für uns ein großer Vorteil. Besonders in den Sommerferien ist die Fahrt über die Brücken für uns drei zudem häufig preisgünstiger und vor allem entspannter.

In diesem Beitrag zeigen wir unsere Route über Dänemark nach Schweden, erklären die Maut auf der Storebælt- und der Öresundbrücke und stellen die verschiedenen Bezahlmöglichkeiten und Rabattmodelle verständlich gegenüber. Außerdem geben wir Tipps für Pausen mit Hund entlang der Strecke.

1. Von Deutschland über Dänemark nach Schweden

Von Schleswig-Holstein, genauer gesagt hinter Flensburg, geht es in der Regel über den Grenzübergang auf der A7, die in Dänemark zur E45 wird. Dabei handelt es sich um den einzigen Autobahngrenzübergang zwischen Deutschland und Dänemark.

Wer den Hauptgrenzübergang meiden möchte – beispielsweise bei hohem Verkehrsaufkommen oder während der Ferienzeit –, kann auf verschiedene kleinere Grenzübergänge über Landstraßen ausweichen.

Weitere Informationen zur Einreise mit Hund nach Dänemark, zu den benötigten Dokumenten und zu den Bestimmungen für Hunde finden sich in unserem Beitrag „Unterwegs in Dänemark – Allgemeine Infos“.

Schon kurz hinter der deutsch-dänischen Grenze merken wir, dass wir in einem unserer Lieblingsländer angekommen sind. Der Verkehr wird meist ruhiger, die Hektik der deutschen Autobahnen lässt nach und die Fahrt fühlt sich sofort entspannter an. Die Strecke durch Dänemark und über die dänischen Inseln ist für uns deshalb nicht nur die Verbindung nach Schweden, sondern längst ein fester Teil der Reise.

In Dänemark folgt man der Autobahn E45 bis Kolding und fährt anschließend auf der E20 weiter in Richtung Odense und Kopenhagen. In Fredericia überquert man den Kleinen Belt über die kostenfreie Brücke Ny Lillebæltsbro nach Middelfart. Weiter geht es auf der Autobahn E20 bis Nyborg. Von dort führt die Route über die beiden mautpflichtigen Brücken, die Storebæltbrücke und die Öresundbrücke, bis nach Schweden. 

Weitere Informationen zur Einreise mit Hund nach Schweden, zu den benötigten Dokumenten und zu den Bestimmungen für Hunde findet ihr in unserem Beitrag „Natürlich mit Hund nach Schweden – allgemein“.

2. Maut in Dänemark – so funktioniert die Bezahlung

Nach der kostenfreien Überquerung des Kleinen Belts – der ersten von insgesamt drei Brücken auf dem Weg nach Schweden – folgen die beiden mautpflichtigen Brücken: zunächst die Storebæltbrücke zwischen Fünen und Seeland und anschließend die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden.

Die Überfahrt über beide Brücken ist grundsätzlich unkompliziert. Etwas unübersichtlich können dagegen die verschiedenen Bezahlmöglichkeiten, Anbieter und Rabattmodelle sein. Wer sich zum ersten Mal damit beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe wie BroBizz, ØresundGO, Kennzeichenerkennung oder Transponder.

Deshalb erklären wir zunächst, wie die Maut grundsätzlich funktioniert und welche Bezahlmöglichkeiten es gibt. Anschließend stellen wir die Storebæltbrücke und die Öresundbrücke mit ihren jeweiligen Besonderheiten vor.

2.1 Bezahlmöglichkeiten der Maut

In Dänemark fallen für Pkw und Wohnmobile derzeit lediglich auf der Storebælt- und der Öresundbrücke Mautgebühren an. Für Lkw gelten andere Regelungen. Wohnmobile sind davon derzeit – auch mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen – nicht betroffen. Weitere Informationen zur kilometerabhängigen Lkw-Maut gibt es auf der offiziellen dänischen Website vejafgifter.dk.

Grundsätzlich kann die Maut entweder direkt an der Mautstation oder automatisch bezahlt werden. Etwas komplizierter wird es dadurch, dass neben den verschiedenen Zahlungsarten auch unterschiedliche Zahlungsanbieter und Rabattverträge angeboten werden.

Dabei sollte man drei Dinge voneinander unterscheiden:

  • die Zahlungsart, beispielsweise Kreditkarte, Kennzeichenerkennung oder Transponder,
  • den Zahlungsanbieter, über den die Fahrt abgerechnet wird,
  • und einen möglichen Rabattvertrag für die jeweilige Brücke.

Ein Zahlungsanbieter übernimmt zunächst nur die Abrechnung. Ein Rabatt ist damit nicht automatisch verbunden, sondern setzt häufig einen zusätzlichen Vertrag für die Storebælt- oder die Öresundbrücke voraus.

2.1.1 Direkt an der Mautstation bezahlen (Bar oder Karte)

Wer keinen Zahlungsanbieter oder Rabattvertrag nutzen möchte, kann die Maut direkt an der jeweiligen Mautstation bezahlen. Sowohl an der Storebælt- als auch an der Öresundbrücke erfolgt die Bezahlung über deutlich ausgeschilderte Fahrspuren.

Die Fahrspuren sind farblich gekennzeichnet:

  • Blau: Kartenzahlung
  • Gelb: Barzahlung
  • Grün: automatische Zahlung über Kennzeichenerkennung oder Transponder

An den blauen Spuren können neben den gängigen Kreditkarten auch verschiedene Tank- und Flottenkarten sowie bestehende Bizz- oder Kennzeichen-Zahlungsvereinbarungen genutzt werden. Die gewünschte Zahlungsart wird am Terminal ausgewählt.

An den Spuren für Bar- und Kartenzahlung befinden sich Selbstbedienungsterminals mit Bildschirm. Dort wird das Fahrzeug zunächst automatisch vermessen. Anhand der Fahrzeuglänge beziehungsweise der Fahrzeugkategorie wird anschließend der zu zahlende Mautpreis ermittelt und auf dem Bildschirm angezeigt. Nach erfolgreicher Zahlung öffnet sich die Schranke automatisch.

An der Storebæltbrücke kann bar in dänischen Kronen oder Euro bezahlt werden. Das Wechselgeld wird grundsätzlich in dänischen Kronen ausgegeben. Dabei wird der tagesaktuelle Wechselkurs zuzüglich einer Wechselgebühr des Brückenbetreibers zugrunde gelegt.

An der Öresundbrücke stehen am Terminal die Sprachen Dänisch, Schwedisch und Englisch zur Auswahl. Eine deutsche Menüführung wird derzeit nicht angeboten. Barzahlungen sind dort ausschließlich in dänischen oder schwedischen Kronen möglich. Euro, PayPal und Girocard werden nicht akzeptiert.

2.1.2 Automatische Bezahlung (Kennzeichen oder Transponder)

Die Maut kann an beiden Brücken automatisch über das Kennzeichen oder einen Transponder abgerechnet werden. Voraussetzung ist, dass vor der Fahrt eine entsprechende Vereinbarung mit einem Zahlungsanbieter abgeschlossen und ein gültiges Zahlungsmittel hinterlegt wurde.

Bei der Kennzeichenerkennung wird das registrierte Kennzeichen an der Mautstation automatisch erfasst. Ein Transponder ist ein kleines Gerät, das im Fahrzeug an der Windschutzscheibe angebracht wird und bei der Durchfahrt automatisch ausgelesen wird. In beiden Fällen erfolgt die Abrechnung automatisch, sodass die Mautstation in der Regel ohne Bezahlung am Terminal passiert werden kann.

Die Kennzeichenerkennung ist besonders komfortabel, da kein zusätzliches Gerät benötigt wird. Voraussetzung ist jedoch, dass das Kennzeichen beim jeweiligen Zahlungsanbieter registriert ist und von diesem unterstützt wird.

Ein Transponder arbeitet unabhängig von der Kennzeichenerkennung und eignet sich insbesondere dann, wenn der Zahlungsanbieter keine Kennzeichenzahlung für das eigene Fahrzeug anbietet oder diese nicht unterstützt.

Ob die automatische Zahlung auch für weitere mautpflichtige Straßen, Brücken oder Fährverbindungen genutzt werden kann, hängt nicht von der Zahlungsart, sondern vom jeweiligen Zahlungsanbieter und dem abgeschlossenen Vertrag ab. Je nach Anbieter lassen sich darüber beispielsweise auch die Maut in Göteborg oder Stockholm sowie weitere Brücken, Fähren und Mautstrecken in Skandinavien und anderen europäischen Ländern abrechnen.

Die automatische Bezahlung regelt zunächst lediglich die Erfassung und Abrechnung der Maut. Vergünstigungen sind damit nicht automatisch verbunden. Diese hängen vom jeweiligen Zahlungsanbieter sowie – je nach Brücke – von einem zusätzlichen Vertrag oder einer gesonderten Vereinbarung ab.

 

2.1.3 Zahlungsanbieter und Vergünstigungen

Wer die Maut automatisch bezahlen oder Vergünstigungen nutzen möchte, benötigt in der Regel einen Zahlungsanbieter. Dieser übernimmt die Erfassung und Abrechnung der Maut. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass ein Zahlungsanbieter nicht automatisch auch Vergünstigungen beinhaltet. Diese müssen – je nach Brücke – häufig zusätzlich abgeschlossen oder aktiviert werden.

Für Fahrten über die Storebælt- und die Öresundbrücke stehen verschiedene Zahlungsanbieter zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise BroBizz, ØresundPAY oder DKV. Darüber hinaus gibt es weitere europäische EETS-Anbieter, die – je nach Vertrag – ebenfalls für die automatische Mautabrechnung genutzt werden können.

Welcher Anbieter für euch der richtige ist, hängt davon ab, wie häufig ihr nach Skandinavien reist und welche Strecken ihr nutzt. Während einige Angebote vor allem für Urlaubsreisende interessant sind, richten sich andere eher an Vielfahrer oder gewerbliche Nutzer.

In den folgenden Abschnitten stellen wir die beiden mautpflichtigen Brücken – die Storebæltbrücke und die Öresundbrücke – näher vor und gehen dabei auch auf die aus unserer Sicht wichtigsten Zahlungsanbieter ein.

2.2 Storebælt-Brücke

Mit der Storebælt-Brücke überquert man den Großen Belt zwischen den Inseln Fünen und Seeland. Die gesamte Brückenverbindung ist rund 18 Kilometer lang und zählt mit ihrer Hängebrücke zu den längsten Brückenbauwerken der Welt.

Aktuelle Verkehrsmeldungen, Webcam-Bilder, mögliche Sperrungen und weitere Informationen sind auf der offiziellen Website der Storebælt-Brücke zu finden.

Die Mautstation befindet sich, von Nyborg kommend, auf der anderen Seite der Brücke. Je nach gewählter Bezahlmöglichkeit – Bar- oder Kartenzahlung sowie automatische Abrechnung per Kennzeichenerkennung oder Transponder – muss man sich in die entsprechende Spur einordnen. Wie die Maut in Dänemark funktioniert und welche Bezahlmöglichkeiten es gibt, erklären wir ausführlich unter Punkt „2.3 Maut in Dänemark – so funktioniert die Bezahlung“.

Für die automatische Bezahlung akzeptiert die Storebæltbrücke verschiedene Zahlungsanbieter wie beispielsweise BroBizz, ØresundPAY, DKV sowie weitere zugelassene Anbieter. Eine aktuelle Übersicht unter: Aktuelle Zahlungsanbieter Storebaeltbrücke.

Für viele Reisende aus Deutschland dürfte BroBizz der bekannteste Zahlungsanbieter sein. Wer den Transponder nutzen möchte, sollte ihn rechtzeitig vor Reisebeginn bestellen, da der Versand einige Tage in Anspruch nehmen kann. Für deutsche Privatfahrzeuge ist die automatische Kennzeichenzahlung über BroBizz derzeit nicht möglich. Hierfür wird ein Transponder benötigt. Weitere Informationen sind auf der Website von Brobizz zu finden.

Mit einer automatischen Zahlung über einen zugelassenen Zahlungsanbieter kann die grüne Expressspur genutzt werden. Dadurch wird automatisch der günstigere Expresspreis berechnet. Weitere Vergünstigungen setzen einen zusätzlichen Vertrag voraus.

Für Wohnmobile mit einer Länge von mehr als sechs Metern und einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen gibt es einen speziellen Storebælt-Wohnmobilvertrag. Voraussetzung dafür sind ein Storebælt-Private-Vertrag sowie eine automatische Zahlung über das Kennzeichen oder einen Transponder. Weitere Informationen findet ihr unter: Überfahrt mit dem Wohnmobil Storebaeltbrücke

2.3 Öresund-Brücke

Nach der Storebælt-Brücke folgt die zweite mautpflichtige Brückenverbindung auf dem Weg nach Schweden: die Öresund-Brücke. Sie verbindet die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit Malmö in Südschweden.

Wer aus Deutschland kommend unterwegs ist, fährt zunächst durch den rund vier Kilometer langen Tunnel auf dänischer Seite und kommt auf einer künstlich erschaffenen Insel wieder heraus, bevor man über die etwa acht Kilometer lange Brücke nach Schweden gelangt.

Die Mautstation befindet sich auf der schwedischen Seite der Brücke. Je nach gewählter Bezahlmöglichkeit muss man sich in die entsprechende Spur einordnen. Wie die Mautzahlung funktioniert und welche Möglichkeiten es gibt, erklären wir ausführlich unter Punkt „2.3 Bezahlmöglichkeiten der Maut“.

Nach der Mautstation finden regelmäßig Grenzkontrollen bei der Einreise nach Schweden statt. Weitere Informationen dazu gibt es in unserem Beitrag „Wie komme ich mit Hund nach Schweden“.

Aktuelle Informationen, Preise und Hinweise zur Verkehrslage findet man auf der offiziellen Website der Öresund-Brücke.

Auch auf der Öresund-Brücke kann die Maut automatisch über ein registriertes Kennzeichen oder einen Transponder bezahlt werden.

Für private Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen ist die Kennzeichenzahlung über ØresundPAY möglich. Das Kennzeichen kann auch für die automatische Bezahlung auf der Storebælt-Brücke genutzt werden.

ØresundGO ist dagegen kein Zahlungsanbieter, sondern ein zusätzlicher, kostenpflichtiger Rabattvertrag für die Öresund-Brücke. Er muss mit dem bei ØresundPAY hinterlegten Kennzeichen oder einem Transponder verbunden werden. Laut Anbieter lohnt sich die Jahresgebühr für einen Pkw bis sechs Meter bereits bei einer Hin- und Rückfahrt.

Alternativ kann auch ein Brobizz-Transponder genutzt werden. Damit der vergünstigte ØresundGO-Preis berechnet wird, muss auch dieser mit einem aktiven ØresundGO-Vertrag verbunden sein.

2.4 Was kosten beide Brücken zusammen?

Wer von Deutschland über Dänemark nach Schweden fährt, zahlt auf dieser Route sowohl für die Storebæltbrücke als auch für die Öresundbrücke. Das folgende Preisbeispiel gilt für einen Pkw oder ein Wohnmobil bis sechs Meter Länge. Die Hin- und Rückfahrt wurde über dieselbe Route berechnet.

BezahlungStorebæltÖresundVertragskostenEinfachHin & zurück
Karte / Bar235 DKK520 DKK755 DKK1.510 DKK
ØresundPAY + GO205 DKK182 DKK370 DKK/Jahr757 DKK1.144 DKK
BroBizz + GO205 DKK182 DKK220 DKK einmalig + 370 DKK/Jahr977 DKK1.364 DKK

 

Die Gesamtpreise mit ØresundGO enthalten die Jahresgebühr von 370 DKK. Diese wird nur einmal berechnet. Bei weiteren Fahrten innerhalb des Vertragsjahres fällt sie nicht erneut an. Ohne die Jahresgebühr kosten beide Brücken zusammen mit ØresundGO 387 DKK je einfacher Fahrt beziehungsweise 774 DKK für die Hin- und Rückfahrt.

Beim BroBizz handelt es sich um einen Transponder, der einmalig 220 DKK kostet. Er kann anschließend auch auf weiteren teilnehmenden Brücken, Fähren und Mautstrecken genutzt werden. Der BroBizz allein führt auf der Öresundbrücke jedoch noch nicht zum günstigeren Preis. Dafür muss er zusätzlich mit einem kostenpflichtigen ØresundGO-Vertrag verbunden werden.

Nach Angaben des Betreibers hat sich die Jahresgebühr für ØresundGO bereits bei der ersten Hin- und Rückfahrt über die Öresundbrücke gerechnet. Beim BroBizz kommen bei der erstmaligen Nutzung zusätzlich die einmaligen Anschaffungskosten für den Transponder hinzu.

Hinweis: Die Berechnung berücksichtigt keine zeitlich begrenzten Sondertarife, beispielsweise für Wochenend- oder Feiertagsfahrten über die Storebæltbrücke. Alle Preisangaben entsprechen dem Stand bei Veröffentlichung dieses Beitrags. Preise, Tarife und Vertragsbedingungen können sich jederzeit ändern. Die aktuellen Informationen findet ihr auf den offiziellen Websites der Brücken und Zahlungsanbieter.

3. Pausen und Übernachtungen entlang der Strecke

Gerade die Pausen unterwegs gehören für uns zu dieser Route dazu. Rund um die Storebælt-Brücke haben wir auf beiden Seiten schöne Plätze gefunden, an denen Madsen am Strand toben und durchs Wasser sprinten kann. Für uns sind sie der perfekte Ort, um die Fahrt entspannt zu unterbrechen.

Wenn wir die Strecke nicht an einem Tag fahren möchten, nutzen wir außerdem gern eine Übernachtungsmöglichkeit entlang der Route. So bleiben wir flexibel und können die Weiterfahrt danach ausgeruht fortsetzen.

3.1 Strandpause vor der Storebælt-Brücke bei Nyborg

Direkt vor der ersten kostenpflichtigen Brücke, der Storebælt-Brücke, machen wir gerne eine Pause am Strand von Nyborg.

Der Strand liegt direkt an der Abfahrt 45 Nyborg Ø und bietet verschiedene Parkmöglichkeiten für Autos und Wohnmobile.

Bei höheren Wohnmobilen sollte darauf geachtet werden, nicht die Abfahrt 44 Knudshoved zu nehmen, da die Unterführung unter der E20 dort zu niedrig ist. Über die Abfahrt 45 Nyborg Ø gelangt man problemlos zum Strand.

Von dort hat man einen schönen Blick auf die imposante Storebælt-Brücke. Für uns ist dieser Strand einer der schönsten Orte, um vor der Weiterfahrt nach Schweden noch einmal eine entspannte Pause einzulegen.

3.2 Strandpause hinter der Storebælt-Brücke bei Slagelse

Wer vor der Storebælt-Brücke noch keine Pause benötigt, findet auch auf der anderen Seite eine schöne Möglichkeit für einen Strandstopp.

Der Strand bei Slagelse liegt auf Seeland und eignet sich gut für eine Pause nach der Überquerung der Storebælt-Brücke. Je nach Fahrtrichtung oder Tageszeit kann er die bessere Wahl sein. Auch auf der Rückreise bietet sich der Strand als Alternative zu Nyborg an.

So gibt es sowohl vor als auch hinter der Storebælt-Brücke eine schöne Möglichkeit, die Fahrt zu unterbrechen und eine entspannte Pause am Wasser einzulegen.

3.2 Mit Pintrip entspannt übernachten

Wer die Fahrt durch Dänemark unterbrechen oder auf zwei Tage verteilen möchte, findet entlang der Strecke verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten über Pintrip.

Wir selbst haben auf einer Rückreise den Pintrip-Stellplatz an der Nyborg Destillerie genutzt, weil wir nicht mehr weiterfahren wollten. Der Stellplatz liegt auf einem alten Industriegelände am Hafen und war bei unserem Besuch ruhig, sauber und gut für eine Übernachtung geeignet. Mit dem Restaurant vor Ort haben wir allerdings eine weniger gute Erfahrung gemacht.

Den Stellplatz, das Restaurant und unsere weiteren Erfahrungen mit Pintrip in Dänemark haben wir ausführlich in einem eigenen Beitrag beschrieben:

Pintrip in Dänemark – unsere Erfahrungen mit Hund auf vier Stellplätzen

Fazit: Warum diese Route unsere Lieblingsroute ist

Für uns beginnt die Reise nach Schweden nicht erst hinter der Öresundbrücke – schon die Fahrt durch Dänemark gehört für uns dazu.

Wir schätzen vor allem die Freiheit, unterwegs selbst zu entscheiden. Wir müssen keine Fähre reservieren, sind nicht an feste Abfahrtszeiten gebunden und müssen nicht pünktlich zum Check-in erscheinen. Gerade mit Hund empfinden wir das als großen Vorteil.

Madsen bestimmt unterwegs oft mit, wann es Zeit für eine Pause ist. Mal halten wir an einem Strand, mal drehen wir eine kleine Runde oder gönnen uns einfach etwas mehr Zeit. Wenn wir möchten, teilen wir die Strecke auf zwei Tage auf und übernachten unterwegs.

Besonders gerne legen wir vor oder hinter der Storebælt-Brücke eine Pause ein. Je nach Wetter, Fahrtrichtung und Tageszeit entscheiden wir spontan, welcher Strand gerade am besten zu unserer Reise passt.

Vergleicht man diese Route ab Hamburg mit der Verbindung über die Vogelfluglinie zwischen Puttgarden und Rødby und anschließend über die Öresundbrücke, ist die Strecke zwar rund 140 Kilometer länger. Das bedeutet in der Praxis jedoch nicht automatisch eine längere Reisezeit. Verkehr, Baustellen, Check-in und mögliche Wartezeiten an der Fähre können den theoretischen Zeitvorteil schnell relativieren.

Auch bei den Kosten spricht für uns nichts für die Fährverbindung. Bei unseren bisherigen Vergleichen war die Kombination aus Puttgarden–Rødby und Öresundbrücke nie günstiger als die Fahrt über Storebælt- und Öresundbrücke. Hinzu kommt, dass die Fährpreise je nach Saison, Auslastung, Buchungszeitpunkt und Fahrzeuglänge schwanken, während sich die Kosten für die beiden Brücken deutlich besser kalkulieren lassen. Besonders in Ferienzeiten kann der Preisunterschied erheblich ausfallen.

Deshalb entscheiden wir uns fast immer für die Fahrt über Dänemarks Brücken. Für uns beginnt der Urlaub nicht erst in Schweden, sondern bereits unterwegs.

 
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Oldenburg, Juli 2026

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Sylvia

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Wir, dass sind Sylvia, Eric, Madsen & den niemals vergessenen Bootsmann. Aus unserer Liebe zu den Golden Retrievern, den skandinavischen Ländern & mit dem Background der digitalen Welt entstand die Idee der Strandjungs. 

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