Sønderborg mit Hund – Hafen mit Segelbooten

Sønderborg mit Hund – kleiner Ausflug zwischen Hafen, Café und Förde

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Sønderborg mit Hund lässt sich wunderbar in einen entspannten Tagesausflug durch den Süden Dänemarks einbauen. Bei unserem erneuten Aufenthalt auf dem Pintrip-Stellplatz in Augustenborg wollten wir diesmal nicht nur dort bleiben, sondern die Umgebung noch etwas genauer erkunden. Unser Plan: morgens nach Sønderborg, später weiter entlang der Flensburger Förde und am Ende des Tages nach Flensburg.

Das Schöne dabei: Die Wege sind kurz. Von Augustenborg nach Sønderborg sind es gerade einmal rund 10 Minuten mit dem Auto. Man verbringt also nicht den halben Tag unterwegs, sondern hat Zeit für das, worauf es für uns ankommt – einen guten Kaffee, einen Spaziergang mit Madsen, Wasser und ein bisschen treiben lassen.

Unser erster Stopp war deshalb schon früh am Morgen Sønderborg. Das Café in Augustenborg öffnete an diesem Tag erst später und wir wollten frühstücken, bevor es weiterging. Also machten wir uns direkt nach dem Aufstehen auf den Weg in die Stadt.

Und dort landeten wir bei einem Café, das ziemlich genau unseren Geschmack trifft.

 

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1. Kislings in Sønderborg – richtig guten Kaffee genießen

Kislings liegt mitten in Sønderborg in der Perlegade und war für uns genau der richtige Start in den Tag. Wir bestellten Frühstück – einmal süß, einmal herzhaft –, dazu natürlich Kaffee und suchten uns drinnen einen Platz.

Madsen durfte mit hinein. Schon an der Eingangstür weist ein Aufkleber darauf hin, dass Hunde willkommen sind. Für uns immer angenehm, weil man nicht erst nachfragen muss, ob der Hund mit ins Café darf.

Nach dem Frühstück blieben wir noch eine ganze Weile. Wir hatten unsere MacBooks dabei, konnten in Ruhe etwas arbeiten und gönnten uns danach noch weitere Kaffeevariationen. Genau so mögen wir das unterwegs: kein hektischer Zwischenstopp, sondern ein Ort, an dem man gerne sitzen bleibt.

Dass Kaffee bei Kislings nicht einfach nur nebenbei läuft, merkt man schnell. Michael Kisling eröffnete das Café 2015, nachdem er zuvor mehrere Jahre als Röster bei Kontra Coffee in Kopenhagen gearbeitet hatte. Bis heute arbeitet Kislings eng mit Kontra Coffee zusammen und entwickelt eigene Röstprofile.

Das passt zu dem Eindruck, den wir vor Ort hatten. Der Kaffee ist hier kein Beiwerk zum Frühstück, sondern ein ziemlich wichtiger Teil des Ganzen.

Auch die Atmosphäre mochten wir sehr. Drinnen ist es individuell und gemütlich eingerichtet, ohne aufgesetzt zu wirken. Und wer lieber draußen sitzt, findet hinter dem Café einen kleinen, geschützten Innenhof.

Für uns gehört Kislings deshalb zu den Orten, die man sich merken kann: Hunde sind willkommen, das Frühstück war richtig lecker, der Kaffee ausgesprochen gut – und selbst wenn man unterwegs noch etwas arbeiten möchte, kann man hier problemlos eine Weile bleiben.

Danach war es dann Zeit, die MacBooks wieder einzupacken und Sønderborg zu Fuß zu entdecken.

2. Vom Hafen einmal rund ums Schloss

Nach Frühstück, Kaffee und Arbeit ging es für uns zu Fuß weiter durch Sønderborg. Von Kislings aus liefen wir durch die Fußgängerzone hinunter zum Hafen – und spätestens dort waren wir wieder genau in unserem Element.

Wasser und Segelboote gehen bei uns eigentlich immer. Im Hafen von Sønderborg war an diesem Tag einiges los und wir hätten wahrscheinlich noch eine ganze Weile einfach nur den Booten zuschauen können. Gerade Eric schaut als Segler natürlich noch einmal mit einem etwas anderen Blick auf das, was da im Hafen liegt und auf dem Wasser unterwegs ist.

Das Schloss Sønderborg liegt direkt am Wasser und gehört ganz selbstverständlich zu dieser Runde dazu. Wir sind mit Madsen einmal außen herumgelaufen und haben uns das Schloss dabei ganz in Ruhe von allen Seiten angesehen. Für einen Spaziergang mit Hund ist die Runde schön, weil man immer wieder Wasser im Blick hat und Hafen, Schloss und Ufer ganz unkompliziert miteinander verbinden kann.

Das Schloss selbst steht seit rund 800 Jahren an der Einfahrt zum Alsensund und spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte Sønderjyllands und der deutsch-dänischen Grenzregion. Heute gehört es zum Museum Sønderjylland und beherbergt Ausstellungen zur Geschichte der Region.

Für uns war an diesem Tag aber vor allem die Lage entscheidend: Madsen dabei, Sonne, Blick aufs Wasser und immer wieder Segelboote vor der Nase.

Und genau das macht Sønderborg für uns aus: Man muss hier gar kein großes Besichtigungsprogramm planen. Ein paar Schritte durch die Stadt, runter ans Wasser, am Schloss entlang – und schon bekommt man ziemlich viel von der Lage und Atmosphäre der Stadt mit.

3. Annies Kiosk – Hotdogpause direkt an der Förde

Von Sønderborg sind es mit dem Auto ungefähr 30 Minuten bis zu Annies Kiosk bei Kruså, nur wenige Kilometer von der deutsch-dänischen Grenze entfernt. Für uns lag der Stopp damit ziemlich genau auf dem Weg Richtung Flensburg.

Annies Kiosk gehört zu diesen Orten, die wir einfach einmal ausprobieren wollten. Bekannt ist der kleine Imbiss vor allem für seine dänischen Hotdogs und seine Lage direkt an der Flensburger Förde. Also haben wir dort Halt gemacht, uns einen Hotdog gegönnt und später noch ein typisch dänisches Softeis – eines ist für uns schließlich immer Pflicht, wenn wir in Dänemark sind.

Für einen Hotdog sollte man ungefähr 4 bis 6 Euro einplanen, je nach Variante. Auf der Karte stehen verschiedene dänische Hotdogs mit unterschiedlichen Würstchen zur Auswahl.

Sitzen kann man ausschließlich draußen. Schönes Wetter hilft also eindeutig. Wer mit Wohnmobil oder Auto unterwegs ist, kann sich mit seinem Essen natürlich auch dorthin zurückziehen.

Was den Kiosk für uns besonders macht, ist ohnehin die Umgebung. Direkt vor einem liegt die Flensburger Förde, mit Blick in Richtung der Ochseninseln und hinüber auf die deutsche Seite. Auch mit dem Boot kommen immer wieder Gäste hierher – bei einem Kiosk unmittelbar an der Förde eigentlich nicht überraschend.

Der Kiosk selbst ist schon seit vielen Jahren über die Region hinaus bekannt und wurde immer wieder in den Medien aufgegriffen. Nach dem Tod der früheren Betreiberin Annie wird er heute von einem neuen Eigentümer weitergeführt, der den bekannten Namen beibehalten hat.

Mit Hund an den kleinen Strand

Auch Madsen durfte natürlich einen Hotdog probieren. Danach ging es für ihn noch an den kleinen Strandabschnitt direkt neben dem Kiosk. Außerhalb der Badesaison konnten wir dort mit ihm an den Strand und ins Wasser. Genau solche Stopps mögen wir unterwegs besonders: nicht alles durchplanen, sondern sich ein bisschen treiben lassen und dort anhalten, wo es gerade schön ist.

Die Fahrt weiter Richtung Flensburg ist ohnehin wunderschön. Immer wieder öffnet sich der Blick auf die Flensburger Förde, aufs Wasser und die Segelboote – für uns genau die richtige Strecke, um den Weg selbst schon zum Teil des Ausflugs zu machen.

Danach ging es für uns weiter nach Flensburg.

4. Fazit – Sønderborg mit Hund lohnt sich

Uns hat Sønderborg gut gefallen. Wir waren schon lange nicht mehr dort und haben uns diesmal gefragt, warum eigentlich nicht.

Die Stadt ist überschaubar, liegt wunderschön am Wasser und lässt sich mit Hund ganz entspannt entdecken. Dazu kommen kurze Wege, ein schöner Hafen, das Schloss direkt an der Förde und mit Kislings ein Café, das für uns perfekt zu so einem Tag passt.

Für uns steht fest: Wir werden wiederkommen. Gerade weil Sønderborg auch von Flensburg aus schnell erreichbar ist, eignet sich die Stadt wunderbar für einen spontanen Abstecher nach Dänemark. Wenn man ohnehin an der deutschen Küste unterwegs ist, kann man hier ohne großen Aufwand für ein paar Stunden ein bisschen Dänemark genießen – guten Kaffee, Wasser, Hafenatmosphäre und natürlich eine Portion dänisches Lebensgefühl.

Oldenburg, August 2026

Bild von Sylvia
Sylvia

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Wir, dass sind Sylvia, Eric, Madsen & den niemals vergessenen Bootsmann. Aus unserer Liebe zu den Golden Retrievern, den skandinavischen Ländern & mit dem Background der digitalen Welt entstand die Idee der Strandjungs. 

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