Madsen, Golden Retriever, steht im Schnee und blickt in die Ferne – Titelbild Strandjungs 2026

Strandjungs 2026: Klarer. Ruhiger. Echter.

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Rückblick auf 2025 und Kurs für Strandjungs 2026: Strandjungs setzt auf weniger Social-Media-Druck, mehr Substanz und Website first – klarer, ruhiger, echter. Natürlich mit Hund.

Rückblick 2025

Das Jahr 2026 hat angefangen und es ist Zeit für einen Rückblick auf 2025. Doch bevor wir damit anfangen, wünschen wir allen, die diese Zeilen lesen, ein wundervolles, glückliches und gesundes neues Jahr.

Eigentlich war dieser Beitrag nicht geplant. Doch eine Situation brachte das Fass zum Überlaufen. Sie hat uns noch einmal deutlich gezeigt, was sich 2025 aufgebaut hat – besonders in den vergangenen Monaten. Social Media ist für uns spürbar gekippt: mehr Tempo, mehr Erwartungen, mehr Oberflächlichkeit. Und leider auch mehr schnelle Urteile, die mit dem, was wir wirklich zeigen wollen, wenig zu tun haben.

Jetzt zunächst unsere kurze Zusammenfassung unseres schönen Jahres 2025. Wie schon im Jahr 2024, waren wir im letzten Jahr oft unterwegs. Mit dem Auto oder unserem Wohnmobil waren wir wieder in Dänemark, Deutschland, Österreich und Schweden und haben einige neue Menschen kennengelernt sowie langjährige Weggefährten besucht. Wir durften uns mit verschiedenen interessanten Themen intensiver beschäftigen, sei es auf Seminaren und Kongressen oder einfach im persönlichen Austausch. Im Oktober haben wir zudem Madsen 10. Geburtstag gefeiert. Natürlich mit der obligatorischen Pfannkuchentorte.

Nach dem Sommer ging die von uns überarbeitete Strandjungs-Website online. Uns war wichtig, dass neben einer überarbeiteten Struktur nun endlich unsere persönlichen Empfehlungen und Partner übersichtlich dargestellt werden. Zudem hatten wir uns entschlossen, nun doch einen YouTube-Kanal für die Strandjungs zu eröffnen. Alles ist in unserem Beitrag „Strandjungs – jetzt mit Empfehlungen, Partnershops & YouTube“ nachzulesen.

Was sich in Social Media verändert hat

Was uns im letzten Jahr selbst bewusster geworden ist und durch viele Gespräche noch bestätigt wurde, ist dieses Leben in der „Instagram-Bubble“ – wobei eigentlich alle Social-Media-Kanäle dazugehören. Da geht es einerseits um den Konsum und andererseits um das, was man selbst anbietet und ständig liefern soll. Und über allem steht der Algorithmus.

Im Mai 2019 haben wir mit Instagram angefangen, die Facebook-Seite gab es vermutlich schon früher. Unsere Social-Media-Kanäle waren anfangs Teil verschiedener Projekte im Masterstudium und gleichzeitig praktische Learnings für die Agentur. Eine Website für die vierbeinigen Jungs gab es allerdings schon viel länger – denn Bootsmann als Mitglied einer Werbeagentur musste natürlich eine eigene Website haben. Instagram war damals eine Fotoplattform. Genau das passte zu uns: Wir lieben gute Fotos und konnten unsere Bilder von Bootsmann und Madsen ohne Filter, ohne Bearbeitung und ohne viel Inszenierung teilen. KI war damals noch kein Thema – und genau diese Natürlichkeit hat für uns den Reiz ausgemacht.

Mit der Zeit hat Instagram sich verändert und Reels wurden eingeführt. Auch wir sind auf den Zug aufgesprungen und haben unser erstes Reel mit passender Musik erstellt – Madsen, wie er den Deich herunterrollt. Mehr als 10.000 Views, ein klarer Erfolg. Weitere Reels folgten, auch wenn Fotos für uns weiterhin im Mittelpunkt standen.

Parallel wurde TikTok immer präsenter, und Instagram hat deutlich gezeigt, wohin die Reise geht: weg von der reinen Fotoplattform, hin zu immer mehr Video-Content. Natürlich haben auch wir uns angepasst. Es wurden mehr Reels erstellt und gepostet. Und damit sind wir bei der Frage, die uns zunehmend beschäftigt: Was wollen die Nutzer sehen, was ist heute Standard – und wie sehr bestimmt der Algorithmus am Ende, was überhaupt ausgespielt wird?

Früher wurden Beiträge den Followern ganz selbstverständlich angezeigt. Heute entscheidet der Algorithmus, wer was sieht – und wie oft. Natürlich spielt dabei auch die Followerzahl eine Rolle. Wer wachsen will, muss das Spiel von Instagram, oder besser gesagt: das Spiel des Algorithmus, mitspielen. Eine bestimmte Frequenz an Posts und Storys, am besten gut geschnittene Reels mit trendiger Musik. Alles gut und schön.

Nur: Dieser Aufwand ist enorm. Und der Druck, „mitzuhalten“, ist es auch. Wie schafft man es, dass Reels überhaupt ausgespielt werden? Wie funktioniert das, wenn keine trendige Musik genutzt wird, sondern lizenzfreie Musik, um rechtlich auf der sicheren Seite zu bleiben?

Was uns der Aufwand 2025 gebracht hat

Im letzten halben Jahr haben wir dieses Spiel partiell mitgespielt. Neben unseren Website-Beiträgen haben wir auf verschiedenen Social-Media-Kanälen mehr oder weniger regelmäßig gepostet. Instagram stand dabei an erster Stelle. Neben den Ankündigungen zu neuen Beiträgen auf der Website gab es Reels von Madsen und Posts zu einzelnen Restaurants, Cafés oder Orten, an denen Hunde gern gesehen sind.

Doch was hat uns dieser Aufwand 2025 gebracht? Vorab: Wir sind keine Influencer (wir können diesen Begriff wirklich nicht mehr hören). Wir haben eine Marketing-Agentur, und uns macht es Spaß, gute Fotos und teilweise Videos von Madsen zu erstellen und von unseren Erfahrungen „Natürlich mit Hund“ zu berichten. Wenn für diesen Aufwand Feedback kommt – Kommentare, Nachrichten, Reposts – und auf der anderen Seite eine faire Aufwandsentschädigung durch Affiliate-Provisionen oder Kooperationen, dann ist das ein stimmiges Gesamtbild.

In vielen Fällen blieb das 2025 allerdings Wunschdenken. Die meisten scrollen durch den Feed, vielleicht bleibt ein Like hängen – und das war es. Kommentare sind selten und kommen, wenn überhaupt, vorwiegend von langjährigen Followern, worüber wir uns sehr freuen. Mehr Aufwand hat nicht automatisch mehr Reichweite gebracht – im Gegenteil: Teilweise haben wir sogar Follower verloren. Und auch die Reaktionen von Unternehmen wie Restaurants oder Cafés, über die wir nicht nur in Social Media berichtet, sondern in Website-Beiträgen ausführlich geschrieben haben, waren oft enttäuschend. Gleichzeitig hat 2025 uns noch einmal deutlich gemacht, wie schnell aus kleinen Ausschnitten oder Fotos große Urteile werden. Das ist nicht unser Spiel. Das ist Oberflächlichkeit.

Auch Instagram spricht für 2026 plötzlich von Authentizität – als Gegenpol zu immer mehr KI und perfekten Oberflächen. Das ist interessant, überrascht uns aber nicht. Denn genau diese Oberflächlichkeit hat uns 2025 oft genervt. Für uns ist trotzdem klar: Unser Kurs entsteht nicht von außen, sondern aus dem, was sich für uns richtig anfühlt.

Strandjungs 2026:

Wir haben uns hingesetzt und überlegt: Was wollen wir? Was macht uns Spaß? Und ganz ehrlich: Möchten wir überhaupt mit den Strandjungs weitermachen? Was sind die Strandjungs für uns – und wofür stehen sie?

Fangen wir mit dem an, was wir nicht wollen:

Wir machen bewusst Schluss mit dem „mehr, mehr, mehr“: mehr Reels, mehr Storys, mehr Content, mehr Trends, mehr Aufwand, mehr Druck – mehr von allem. Das ist nicht mehr unser Weg. Druck, Zwang und ein Algorithmus als Taktgeber: Wir wollen nicht mehr abhängig von einer Plattform sein.

Wir müssen nicht jeden Kommentar ausdiskutieren. Nicht jede Unterstellung verdient eine Erklärung. Nicht jeder Ton verdient eine freundliche Antwort. Strandjungs bleibt ehrlich – und unsere Grenzen bleiben unsere.

Was sind die Strandjungs für uns:

Strandjungs war für uns nie „Content um jeden Preis“. Strandjungs ist unser Blick auf Orte, Natur, unterwegs sein – und das Leben mit Hund. Echt, ungeschönt, ohne Inszenierung. Genauso soll es bleiben. Strandjungs ist der Ort, an dem wir so arbeiten und erzählen, wie es für uns richtig ist. Ein Ort für natürliche Eindrücke, echte Erfahrungen und Empfehlungen, die wir nur aussprechen, wenn sie verdient sind.

Was wir wollen:

Was wollen wir? Zeit anders nutzen. Klarer, ehrlicher, eigener und bleibender Content in Website-Beiträgen. Qualität statt Frequenz, mehr Tiefe statt Dauerfeuer. Zurück zu hochwertigen, unbearbeiteten Fotos – und wenn es passt, auch Videos von Madsen, die einfach nur Madsen sind. Instagram darf wieder das sein, was es für uns sein sollte: ein Ort für Fotos. Wenn ein gutes, echtes Video entsteht, posten wir es. Wenn nicht, dann nicht.

Der Fokus liegt wieder dort, wo Kontrolle und Substanz sind: auf der Website. Da steckt Arbeit drin, da gehört alles uns, und dort können wir Inhalte so umsetzen, wie sie für uns richtig sind – hochwertig, ruhig, mit starken Fotos. Und: mehr Austausch mit denen, die wirklich interessiert sind.

Die besten Menschen sind die, die bleiben:

Was uns wirklich trägt, sind die langjährigen Follower, der ehrliche Austausch, die Fragen, die Nachrichten – und dass Strandjungs längst nicht nur an einem Ort stattfindet. Deutschland, Dänemark, Schweden, Österreich – und überall dazwischen: Menschen, die genauso ticken wie wir. Diesen Menschen möchten wir einfach einmal Danke sagen, für den schönen Austausch über Ländergrenzen hinweg.

Wie wir 2026 weitermachen:

So machen wir 2026 weiter: Weniger Druck, klarere Linie. Wir posten nicht, um „sichtbar zu bleiben“. Wir posten, wenn es passt. Website first. Dort ist Platz für Kontext, Details und ehrliche Einschränkungen. Social Media bleibt wichtig – aber mehr als Verteiler und weniger als Bühne. Grenzen werden klarer. Respektvolle Fragen sind willkommen. Unterstellungen und Schnellurteile brauchen wir nicht. Wir diskutieren unser Leben nicht mit Fremden – und schon gar nicht das Wohl unseres Hundes. Der Austausch bleibt – aber bitte richtig. Wer mit uns denkt, fragt, teilt, mitfühlt: Genau deshalb gibt es Strandjungs. Das ist der Teil von Social Media, der uns wirklich Spaß macht.

Fazit:

Am Ende bleibt für uns eine einfache Erkenntnis: Strandjungs lebt nicht von Reichweite, sondern von echten Verbindungen. Von Menschen, die mitdenken, nachfragen, eigene Erfahrungen teilen und sich über einen guten Ort genauso freuen wie wir. 2026 wird deshalb ruhiger – und gleichzeitig klarer. Weniger Lärm, weniger Spielregeln von Plattformen, mehr Strandjungs. Mehr Website, mehr Substanz, mehr Bilder, die bleiben. Danke an alle, die schon lange dabei sind – und an alle, die genau diesen Weg mögen. So geht es weiter. Natürlich mit Hund.

Oldenburg, Januar 2026

Bild von Sylvia
Sylvia

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Über uns

Wir, dass sind Sylvia, Eric, Madsen & den niemals vergessenen Bootsmann. Aus unserer Liebe zu den Golden Retrievern, den skandinavischen Ländern & mit dem Background der digitalen Welt entstand die Idee der Strandjungs.