Blick vom Startschuss der Streif am Hahnenkamm über Kitzbühel mit Hund im Vordergrund

Kitzbühel – Streif ohne Rennen:
Herbstspaziergang am Hahnenkamm mit Hund

Beitragsinhalt

Der Hahnenkamm ist durch das Rennen weltbekannt und lockt an den Renntagen im Januar viele Tausende Menschen nach Kitzbühel. Gleichzeitig bietet die Region Kitzbühel in der Wintersaison ein hervorragendes Skigebiet und ist entsprechend gut besucht.

Dieser Beitrag zeigt bewusst die andere Seite: Wir sind in der schneefreien Zeit öfter in Kitzbühel und haben rund um den Hahnenkamm bereits verschiedene Routen ausprobiert – Streif inklusive (aber ohne Madsen). Wer am Hahnenkamm mit Hund unterwegs sein möchte, erlebt Kitzbühel außerhalb der großen Eventtage oft deutlich entspannter. Auch im Sommer kann Kitzbühel schnell voll werden, gerade an schönen Tagen und rund um Veranstaltungen. Genau deshalb ist es für uns so angenehm, in Ruhe unterwegs zu sein, zwischendurch in einer Berghütte einzukehren und oben am Hahnenkamm die Natur und Weite ohne viele Menschen zu genießen. Wer Kitzbühel mit Hund entspannt erleben will, findet genau dann oft die besten Bedingungen.

Ob Hunde im Winterbetrieb befördert werden und ob die Wandergebiete am Hahnenkamm/Hochkitzbühel im Winter überhaupt gegangen werden dürfen, dazu können wir nichts sagen. Aktuelle Informationen zu Betriebszeiten, Tickets und Beförderungsbedingungen findet man direkt bei KitzSki sowie zur Region und zu Veranstaltungen bei Kitzbühel Tourismus.

1. Hahnenkamm /Hochkitzbühel – was ist das eigentlich?

Der Hahnenkamm ist die Bergwelt oberhalb von Kitzbühel. Die Bergstation der Hahnenkammbahn liegt in Hochkitzbühel und ist ein idealer Ausgangspunkt für Spazierwege und Wanderungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden – mit viel Panorama und typischer Hütten-Atmosphäre. Je nach Saison kann man entweder bequem mit der Hahnenkammbahn hinauffahren oder den Aufstieg bzw. Abstieg auch zu Fuß machen. Oben starten mehrere Routen, unter anderem Wege Richtung KitzPanorama (Aussichtsplattform), Starthaus und Speichersee Ehrenbachhöhe.

2. Fahrt mit der Hahnenkammbahn

Wenn wir in Kitzbühel sind, gehört für uns meistens eine Fahrt mit der Hahnenkammbahn einfach dazu. Grundsätzlich gilt für uns: Wir fahren nur, wenn wenig los ist – idealerweise so, dass wir eine Gondel für uns drei allein haben. Wir sind mit Madsen schon an mehreren Orten mit Bergbahnen gefahren, und genau diese Ruhe macht für ihn den Unterschied.

2.1 Hahnenkammbahn (kurz erklärt)

Die Hahnenkammbahn ist eine Einseilumlaufbahn mit roten 6er-Gondeln. Sie startet direkt im Ort Kitzbühel und bringt einen in etwa 10 Minuten hinauf zur Bergstation auf 1670m am Hahnenkamm (Hochkitzbühel). Schon während der Fahrt ist die Aussicht beeindruckend – und oben wird man bei schönem Wetter mit einem großartigen Panoramablick belohnt. Rund um die Bergstation gibt es in der Sommersaison zahlreiche Möglichkeiten, mit dem Hund spazierenzugehen, zu wandern oder in einer der umliegenden Hütten einzukehren und die Berg-Atmosphäre zu genießen.

2.2 Kosten, Zeiten und Alternativen (zu Fuß statt Gondel)

Eine Bergbahnfahrt ist ein eigenes Erlebnis – und für uns als Küstenmenschen geht es hier sprichwörtlich hoch hinaus. Wer sportlich ist, kann den Aufstieg oder Abstieg auch zu Fuß angehen – dafür gibt es verschiedene Wege und je nach Anspruch auch geführte Touren. Alles zu Fahrpreisen, Öffnungszeiten und Beförderungsrichtlinien kann auf der Website von KitzSki nachgelesen werden.

3. Wanderungen mit Hund am Hahnenkamm

Rund um die Bergstation kann man sehr unterschiedlich unterwegs sein: von einer entspannten Panoramarunde mit Aussichtspunkten und See bis hin zu Streif-Abschnitten, die bergauf oder bergab deutlich mehr fordern. Für uns war genau diese Mischung perfekt: mal Bergluft und Aussicht, mal Streif erleben, aber immer so, dass es für Madsen passt und Pausen selbstverständlich dazugehören.

3.1 Panoramarunde:
KitzPanorama, Starthaus, Speichersee Ehrenbachhöhe

Bei herrlichem Sonnenschein sind wir von der Bergstation zuerst zum KitzPanorama (Aussichtsplattform) gelaufen und danach weiter zum Starthaus der Streif. Allein dort oben wird sehr deutlich, wie anspruchsvoll diese Strecke ist – auch ohne Rennen. Das Hahnenkamm-Rennen findet jedes Jahr im Januar statt und zieht dann entsprechend viele Menschen an.

Nachdem wir uns das Starthaus angeschaut und den Blick auf den Starthang wirken lassen haben, ging es weiter in Richtung Hahnenkammstüberl mit einem kurzen Stopp. Danach sind wir zum Speichersee Ehrenbachhöhe auf 1765 m gelaufen, einmal um den See herum und anschließend auf dem gleichen Weg zurück zur Hahnenkammbahn. Eine kleine Pause haben wir im Berghaus Tirol gemacht und die Aussicht aus den Liegestühlen genossen. Für uns war das genau die richtige Mischung: viel Panorama, viel Berggefühl, aber ohne Stress. Gut machbar ist die Tour auch für Flachlandtiroler.

3.2 Streif-Weg: bergauf oder talwärts (für Geübte)

Das Wandern auf bzw. entlang der Streif ist ein besonderes Erlebnis – nicht nur wegen der bekannten Rennstrecke, sondern auch, weil die Strecke in beide Richtungen möglich ist: bergauf oder talwärts. Die Streifwanderung hat eine Länge ca. 3,8 km, ca. 900 Höhenmeter, Gehzeit ca. 2,5 Std. 

In seinen jüngeren Jahren hätten wir mit Madsen vermutlich auch die komplette Tour nach oben gemacht. Heute nutzen wir dafür lieber die Hahnenkammbahn als entspannte Alternative.

Einmal bin ich allein mit der Hahnenkammbahn hinaufgefahren und dann entlang der Streif zu Fuß wieder hinuntergelaufen. Der Weg ist grundsätzlich auch mit Hund machbar – bergauf ist es eher etwas für geübte Wanderer und fitte Hunde. Im Sommer gibt es entlang der Strecke mehrere Streif-Viewing-Punkte, an denen man die Schlüsselstellen aus einer ganz anderen Perspektive sieht. Unten im Tal gehört der Bereich rund um den Golfplatz während des Hahnenkamm-Rennens zum Zielareal. Außerhalb der Rennzeit ist es einfach ein weiterer Ort, an dem sichtbar wird, wie eng Kitzbühel mit der Streif verbunden ist.

3.3 Ganslern-Runde ab Tal: Ganslern Alm, Kitz-Logo, Zielhang

Mit Madsen bin ich mehrfach direkt im Ortskern gestartet, an der Hahnenkammbahn vorbei und hinauf zur Ganslern Alm (bei uns war sie geschlossen). Von dort ging es weiter – mit Fotostopp am rot beleuchteten Kitz-Logo – bis zum Zielhang. Die Strecke ist nicht besonders lang, aber für Madsen vollkommen ausreichend. Er liebt es, sich in den steileren Hängen zu bewegen – und manchmal auch seine Rollen zu machen, bis er selbst merkt, wann es ihm zu schnell wird, weil der Hang zu steil ist.

4. Fazit

Der Hahnenkamm ist für uns einer der Ausflüge in Kitzbühel, die immer wieder funktionieren – besonders in der schneefreien Zeit. Dann ist es entspannter, die Wege sind gut machbar, und man kann den Tag so gestalten, dass er für Mensch und Hund passt: mit Aussicht, Bewegung, Einkehr in einer Berghütte und genügend Pausen.

Die Streif einmal ohne Rennen zu erleben, hat einen ganz eigenen Reiz. Man ist an einem Ort, den fast jeder kennt – aber eben ohne Tribünen-Stimmung und ohne Gedränge. Für uns ist genau das der beste Mix: Kitzbühel erleben, Bergluft genießen und den Tag so verbringen, dass es auch für Madsen passt.

Oldenburg, Januar 2026

Bild von Eric
Eric

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Über uns

Wir, dass sind Sylvia, Eric, Madsen & den niemals vergessenen Bootsmann. Aus unserer Liebe zu den Golden Retrievern, den skandinavischen Ländern & mit dem Background der digitalen Welt entstand die Idee der Strandjungs.